Johanniskirschen — der Sommer in seiner schönsten Form

Wer in diesen Tagen über den Wochenmarkt schlendert, kommt an ihnen kaum vorbei: tiefrot leuchtende Kirschen in vollen Kisten. Kein Zufall, denn der Johannistag am 24. Juni markiert traditionell die Hochzeit der Kirschsaison. Die sogenannten Johanniskirschen — Süß- und Sauerkirschen, die pünktlich zu diesem Tag reifen — stehen jetzt auf dem Höhepunkt ihres Aromas. Und dieses kurze Zeitfenster will klug genutzt werden.

Süßkirschen vs. Sauerkirschen: Wofür eignen sie sich?

Süßkirschen schmecken frisch am allerbesten — aber eingefroren oder als Kompott halten sie sich wunderbar für die nächsten Monate.

Sauerkirschen sind die eigentlichen Stars der Vorratskammer:

  • Kirschmarmelade: klassisch, einfach, lange haltbar
  • Kirschkompott: perfekt zum Frühstück oder als Dessert-Topping
  • Eingefrorene Sauerkirschen: portionsweise, für Kuchen und Desserts im Herbst
  • Kirschsaft: frisch eingekocht in sterilisierten Flaschen — ideal für den Winter

Kirschen richtig einmachen: Schritt für Schritt

  1. Einfrieren: Kirschen waschen, entsteinen und auf einem Backblech einfrieren, dann in Beutel portionieren. So kleben sie nicht aneinander.
  2. Kompott: Sauerkirschen mit etwas Rohrohrzucker und einem Spritzer Zitronensaft kurz aufkochen, in sterilisierte Gläser füllen.
  3. Marmelade: 1 kg entsteinte Sauerkirschen + 500 g Gelierzucker 2:1, 4 Minuten sprudelnd kochen, abfüllen. In 30 Minuten erledigt.

Rezeptidee: Kirschkompott-Porridge

Ein perfektes Frühstück mit dem Besten der Saison:

  • 80 g zarte Haferflocken mit 250 ml Haferdrink aufkochen
  • 3 EL selbstgemachtes Kirschkompott darüber
  • Eine Prise Zimt und ein paar Mandelblättchen obendrauf

Warm, sättigend, saisonal — und in unter zehn Minuten auf dem Tisch.

Den Überblick behalten mit Pantrist

Wer fleißig einkocht, hat schnell zehn Gläser Marmelade und fünf Packungen eingefrorene Kirschen im Umlauf. Genau dann hilft Pantrist: Jedes Einmachglas lässt sich mit Datum, Menge und Ablaufhinweis eintragen — so geht nichts verloren und kein Glas verstaubt vergessen im Keller.

Über die geteilte Einkaufsliste in Pantrist lässt sich außerdem koordinieren, wer noch Kirschen vom Markt mitbringt oder ob der Gelierzucker schon vorrätig ist. Ablaufwarnungen für frische Zutaten wie Zitronensaft oder Kräuter erledigt Pantrist automatisch.

Jetzt ist der richtige Moment

Die Kirschsaison dauert nur wenige Wochen. Wer jetzt eindeckt und einmacht, hat den ganzen Sommer und noch tief in den Herbst hinein etwas davon. Ein Glas selbstgemachte Kirschmarmelade im Januar — das ist mehr als Vorrat. Das ist eingefangener Sommer.

Und falls in eurer Gegend noch Johannisfeuer stattfinden: frische Kirschen als Snack dazu passen immer.