Jetzt beginnt die beste Tomatenzeit

Wer gerade über den Wochenmarkt schlendert oder beim Gemüsehändler vorbeischaut, dem springt die Vielfalt sofort ins Auge: tiefrot leuchtende Rispentomaten, goldgelbe Fleischtomaten, kleine süße Kirschtomaten in vollen Körben. Mitte Juli ist der Moment, in dem Tomaten aus regionaler Produktion ihren Höhepunkt erreichen — und genau jetzt lohnt es sich, eine größere Menge selbstgemachte Tomatensauce einzukochen und den Vorratsschrank für die kommenden Monate zu füllen.

Wer jetzt ein paar Gläser einkocht, hat im Herbst und Winter immer eine tolle Basis für Pasta, Pizza, Suppen und Eintöpfe zur Hand. Saisonales Kochen von seiner besten Seite.

Das brauchst du

  • Reife Tomaten — jede Sorte funktioniert; Flaschentomaten oder Rispentomaten liefern das intensivste Aroma. Ruhig mehr kaufen als man denkt zu brauchen.
  • Zwiebeln und Knoblauch — die Aromabasis
  • Olivenöl — zum Andünsten
  • Frische Kräuter — Basilikum, Oregano oder Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker — für die Säurebalance

So geht's

  1. Tomaten blanchieren und schälen: Haut einritzen, 30 Sekunden in kochendes Wasser, dann sofort in Eiswasser — die Haut lässt sich ganz einfach abziehen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl bei mittlerer Hitze etwa zehn Minuten glasig dünsten — weich und süß, aber nicht gebräunt.
  3. Tomaten hinzufügen — grob zerdrückt oder gewürfelt — zusammen mit Kräutern, Salz und Pfeffer.
  4. 30–45 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Sauce eingedickt ist und die Küche intensiv duftet.
  5. Nach Geschmack pürieren oder stückig lassen.
  6. Einkochen: In sterilisierte Gläser füllen, 2 cm Rand lassen, fest verschließen und 15–20 Minuten im Wasserbad einkochen für eine langfristig haltbare Sauce. Alternativ abkühlen lassen und portionsweise einfrieren.

Eingefrorene Sauce hält bis zu sechs Monate; richtig eingekochte Gläser halten kühl und dunkel gelagert bis zu einem Jahr.

Noch besser: Tomaten vorher rösten

Für eine besonders aromatische Sauce die Tomaten einfach halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen, großzügig mit Olivenöl beträufeln und bei 200 °C 35–40 Minuten rösten — bis sie karamellisiert sind und an den Rändern leicht bräunen. Dann wie oben beschrieben weiterverarbeiten. Der Unterschied im Geschmack ist enorm.

Alles im Blick mit Pantrist

Sobald die Gläser auf der Küchenmöbel auskühlen, einfach in Pantrist eintragen. Schnell vergisst man, wie viele Gläser man hat — oder man entdeckt im Januar ein Glas ganz hinten im Schrank, das noch vom Vorjahr stammt.

Mit Pantrist hast du alles unter Kontrolle:

  • Vorrat im Blick — weißt du immer genau, wie viele Gläser noch da sind, ohne jeden Schrank durchzuwühlen
  • Ablaufdatum-Erinnerungen setzen, damit nichts vergessen und verschwendet wird
  • Automatisch auf die Einkaufsliste — sobald der Vorrat unter einen bestimmten Stand fällt
  • Vorratsschrank teilen — alle im Haushalt sehen, was vorrätig ist

Wenn die Saison vorbei ist und Tomaten wieder teuer und fade werden, sind die selbst gekochten Gläser im Regal Gold wert.

Die Saison nutzen — es lohnt sich

Das Fenster für wirklich gute, reife Tomaten ist überraschend kurz. Ein paar Stunden in der Küche jetzt, eine ordentliche Portion selbstgemachte Sauce und Pantrist für die Übersicht — das ist eine Investition, die sich den ganzen Winter über lohnt.